Ingrid Marondel

Über mich

 

 

Fortbildungen

 

...oft bricht das Eis eher, als gedacht...

 

Kongress in Heidelberg vom 29.10. - 2.11.2014 Mentale Stärken - Weiterbildungen bei:

Dr. med. Gunter Schmidt „ Geborgen im Ungewissen – Hypnosesystemische Strategien für erfüllende Entscheidungsprozesse und Handlungskraft in komplexen, unübersichtlichen Situationen

Dr. med. Gunter Schmidt „ Hypnose systemische Konzepte für Coaching, Team-und Organisationsentwicklung“

Dr. med. Gunter Schmidt „Vom Burnout zur Phönix-Kompetenz – Hypnose systemische Konzepte“

Prof. Dr. Lars Erik Unestahl (Schweden) „Mental Training“

Susy Signe-Fischer (Schweiz) „Hochbegabung – Risiken und Chancen“

Dr. med. Ben Furman (Finnland) „Ich schaffs – Eine einfache, kreative, evidenz-basierte, Lösungsfokusierte Methode im Coaching von Kindern“

Dr. Agnes Kaiser Rekkas „Selbstwirksamkeit in der Psychoonkologie“

Dr. Klaus-Dieter Dohne „Bewertungen und Diagnosen durch andere, der Anfang und das Ende von Kooperation und Selbstentwicklung“

Melchior Fischer „Gelassen durch die Prüfung: Hypnotiseur, selbst Hypnose und mentales Training bei Prüfung-und Leistungsängsten“

Dr. Eleonore Höfner und Dr. Charlotte Tracht „Glauben Sie ja nicht, Sie hätten mentale Stärken! Oder: wie man Klienten humorvoll in die mentale Gesundheit provoziert“
 

Helmut Kunz "Sucht und Abhängigkeit - Heilung auf neuen Wegen", Psychiatrie Akademie Königslutter, 07.-08.11.2016

 

Weiterbildung in Heidelberg vom 02. bis 05.11.2017, Weiterbildung bei:

Dr. Gunter Schmidt „Wer führt, wird geführt: die hypnosesystemische Organisation der Selbstorganisation von autonomen Wesen in kraftvoller Kooperation“

Dr. Ben Furman (Finnland) „Überleben in turbulenten Zeiten-Handwerkszeuge der Kooperation für einen Zeitgeist der Nonnen-Stopp-Veränderungen“

Dr. Eckart von Hirschhausen „Wunder wirken Wunder“

Bertrand Piccard „Pioneering Spirit for Life“

Dr. Astrid Keweloh „Nutzen Sie Trancen, Energetische Therapie und Atemtechniken aus dem Yoga: zurück zum Flow - Höchstleistung erreichen und sie genießen!“

Susy Signer-Fischer (Schweiz) „wirksam die Selbstwirksamkeit, Selbstkontrolle und Selbstführung erhöhen – Hypnose und Hypnosystemische Methoden“

Dr. Eva Albermann „Entwickle deine volle Stärke – Überwindung von Blockaden und Ängsten durch Stimulieren von Körper und Denken“

Professor Dr. Hans-Dieter Hermann „Führungsstärke – dient der Sport als Beispiel?“

Karl-Josef Sittig „L!ft, eine sanfte hocheffektive Lösung auch in brisanten Lebenslagen“

Dr. Hans-Christian Kossak „Mentaltraining bei Prüfungsvorbereitung“

Elmar Woelm „der innere Richter – Leistungsbremse oder hilfreicher Antreiber? Hypnotherapeutische und hypnosystemische Ansätze zum Umgang mit dem inneren Richter“

C-Seminar Curricula der Milton Erickson Gesellschaft (Deutschland)

 

Autumn School Witten/Herdecke   16.  19.11.2017   Psychoneuroimmunologie (PNI)

 

 

Mitglied des Arbeitskreises LaHN

(Lehrzentrum für angewandte Hypnose Norddeutschland) www.lahn-bremen.de

 

 

1) Interview von Sibylle Kemna (Lippische Landes-Zeitung vom 31.07.2012)

Bitte klicken Sie auf diesen Link

 

2) Interview von Micaela Breder (Neue Westfälische Zeitung vom 19.2.2011)

LEOPOLDSHÖHE

"Es geht um Achtung"

INTERVIEW: Ingrid Marondel, Therapeutin

Leopoldshöhe. Traumatische Erlebnisse, Stress in Familie und Beruf belasten die menschliche Seele und führen oft auch zu körperlichen Beschwerden. Hypnose kann helfen. Michaela Breder sprach mit Ingrid Marondel über diese Therapieform. Die Leopoldshöherin arbeitet als Hypnosetherapeutin.


Was ist Hypnose?
INGRID MARONDEL:
Hypnose ist ein veränderter Bewusstseinszustand. Erinnerung und Konzentration werden so gesteigert, dass Dinge erfasst werden, die normalerweise mit dem Verstand anders verknüpft würden.

Wie funktioniert sie?
MARONDEL:
Ich lenke zunächst die Aufmerksamkeit auf die körperlichen Funktionen, auf den Atem, und leite so in die Trance ein. An bestimmten Reaktionen merke ich, dass der Klient in Trance ist und kann ihn dann mit Hilfe von Metaphern und Geschichten zu positiven, heilenden Orten führen. In der Trance reagiert man verstärkt auf Bilder und nimmt alles auch sehr wörtlich. Das Denken erfolgt assoziativ, also ohne sich um die Logik zu kümmern. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich auf das Wesentliche.

Ist Vertrauen zum Hypnotiseur unabdingbar?
MARONDEL:
Ja, ohne Vertrauen wird kaum ein Rat oder eine Intervention des Therapeuten wirklich angenommen.

Vorher besprechen Sie die Leidensgeschichte mit dem Klienten . . .
MARONDEL:
Leidensgeschichte ist falsch. Jeder Mensch erfährt Leid und Freude. Es ist die Lebensgeschichte in all ihren Facetten, die hier interessiert. Meistens ist schon nach kurzer Zeit erkennbar, ob eine erfolgreiche Behandlung möglich ist. Natürlich muss ich durchgehend prüfen, ob ich oder besser ein Arzt oder Psychologe die Behandlung fortführt.

Sie arbeiten mit der Hypnose nach Milton Erickson. Was ist das Besondere daran?
MARONDEL:
Hypnose nach Milton Erickson knüpft an die Ressourcen des Menschen an, um die in ihm liegenden positiven Kräfte und Möglichkeiten zu entfalten.

Warum kann die Hypnose zum Beispiel Ängste abbauen, wenn der Wille es nicht schafft?
MARONDEL:
Weil in der Hypnose aus dem Unterbewussten positive Gefühle und Erinnerungen abgerufen werden können. Der Klient lernt Techniken, die ihm in beängstigenden Situationen helfen werden, zum Beispiel, sich beruhigende, positive Bilder und Situationen vorzustellen. Je öfter der Klient diese Gegenpole abruft, desto leichter und schneller tritt der Erfolg ein.

Wo setzen Sie Hypnose noch ein?
MARONDEL:
Bei Schlafstörungen, leichten und mittelschweren Depressionen bis hin zum Bettnässen. Sie ist nahezu überall einsetzbar.

Sind die Therapieerfolge stabil oder nur von kurzer Dauer?
MARONDEL:
Therapie ist nichts Aufgesetztes und auch deshalb nachhaltig, weil jeder Klient seine eigenen Lösungen selbst findet. Allerdings wird jeder wissen, dass das Leben in Wellenbewegungen verläuft. So kann niemand voraussagen, ob nicht in einem oder zehn Jahren eine neue Krise auftritt.

Kann sich der Klient später erinnern, was während der Hypnose passiert ist?
MARONDEL:
Prinzipiell ja. Manche Klienten tauchen aber auch so ab, dass sie sich nicht mehr an alles genau erinnern, was aber unerheblich für die Wirksamkeit der Hypnose ist.

Birgt sie nicht die Gefahr, ungewollt manipuliert zu werden ?
MARONDEL:
Das sind Ammenmärchen, die gern verbreitet werden. Kein Mensch kann gegen sein innerstes Naturell in der Hypnose beeinflusst werden. Das eigene Unbewusste würde sich immer gegen eine versuchte Manipulation sträuben. Das würde der Klient auch sofort spüren. Ihm wäre nicht wohl und er würde wahrscheinlich aus der Hypnose herausgehen.

Fühlen Sie sich machtvoll, wenn Sie jemanden hypnotisieren?
MARONDEL:
Machtvoll ist in diesem Zusammenhang ein völlig falsches Wort. Macht impliziert immer ein Oben und ein Unten. In der therapeutischen Sitzung geht es um Achtung, Verstehen, Empathie.


  Der Therapieraum am 23.Oktober 2013                  

 

Berichte von KlientenInnen

1. Karin Schuhmann aus Stuttgart schrieb am 8. August 2013 folgenden Text an mich, welcher auch an die Skin-Picking SHG in Köln ging:

 

Hypnosebehandlung bei Skin Picking

Das Skin Picking begann bei mir  mit ca. 14 Jahren - jetzt bin ich 47 Jahre alt.

Ich habe schon an vielen Stellen versucht Hilfe zu bekommen, doch die Psychologen, Haus- und Hautärzte konnten bisher zu dem Thema wenig oder nichts beisteuern. Oft wurde man ja mit offener Ratlosigkeit konfrontiert.

 Schon seit langem wünsche ich mir, per Hypnose behandelt zu werden. Mir erschien es schon immer logisch, dass insbesondere das unbewusste Kratzen auf eine andere Art gar nicht angesprochen werden könne.

Erst durch die Kölner Selbsthilfegruppe fand ich endlich eine Hypnosetherapeutin, die sich mit Skin Picking auskennt und dieses behandelt (Ingrid Marondel, Leopoldshöhe).

Ich habe bereits vier Sitzungen bei ihr wahrgenommen und möchte kurz eine erste Einschätzung abgeben.

 

Frau Marondel ist eine sehr herzliche und einfühlsame Person. Ihre Hypnose bezieht sich  zielgerichtet auf den Lebensweg des Klienten. Diese absolut  individuellen Hypnosebehandlungen können aktuelle Probleme thematisieren, oder sich z.B. an die Selbstheilungskräfte des Körpers bzw. die Regenrationskräfte der Haut richten. Zusätzlich werden in einer Sitzung Gespräche geführt und manche Themen verhaltenstherapeutisch angegangen. Wichtig ist auch, dass ich die Stimme von Frau Marondel als sehr angenehm empfinde. Frau Marondel hat sich vor jedem Termin intensiv vorbereitet.

 Die Trance empfinde ich stets als überaus angenehm. Der Zustand ist für mich wie eine Mischung aus Zuversicht, Geborgenheit, kompletter Gelöstheit und einem inneren Gefühl von Freiheit. Dieses Gefühl kenne ich ansatzweise vom Autogenen Training, doch in der Trance ist es wesentlich intensiver.

Nach einer Sitzung fühle ich mich so, als hätte ich drei Wochen sehr erholsamen Urlaub hinter mir.  In der Trance bin ich im Dialog mit Frau Marondel und keineswegs irgendwie „weggetreten“.

 Die Änderungen, die durch die Behandlung erfolgt sind, sind die Folgenden:

Nach den ersten zwei Sitzungen war ich für vier Wochen fast beschwerdefrei. Ich habe meine Haut überhaupt gar nicht mehr nach Unebenheiten abgesucht und habe keinen einzigen neuen Pickel bearbeitet. Ich hatte in dem Zeitraum plötzlich auch erstaunlich wenig Pickel!

Das einzige was geblieben ist, war, dass ich alte, juckende Krüstchen gezielt aufgekratzt habe.

Was aber noch viel wichtiger war: Ich fühlte mich seit langem endlich mal wieder wohl in meiner Haut. Meine Haut hat nicht mehr so gespannt und gejuckt und gepiekst. Sie war nicht mehr mein Feind, sondern mein Freund. Wenn ich vorher mit lauter Salben, Peelings, Cremes und dergleichen mehr oder weniger ratlos rumhantiert habe, so war dies plötzlich passé. Außer Duschen habe ich fast gar nichts mit der Haut gemacht, allenfalls einmal täglich, wenn überhaupt, eingecremt (vorher musste ich mich oft bis zu dreimal täglich eincremen, wegen dem Jucken). Es war total toll. Leider ließ die Wirkung aber nach vier Wochenlangsam nach.

Die traurige Nachricht ist also die, dass man so etwas wie Skin Picking wohl nicht so hoppla hopp weghypnotisieren kann, zumindest nicht, wenn einen das Ganze, so wie mich,  schon seit 30 Jahren begleitet. Die gute Nachricht ist allerdings die, dass ich überhaupt mal fühlen durfte, wie ein Leben ohne Skin Picking sein kann!

Daher habe ich schon wieder zwei Sitzungen wahrgenommen und werde voraussichtlich noch weitere zwei bis vier Sitzungen in Anspruch nehmen. Danach hoffe ich, über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei zu sein.

 Herzliche Grüße

Karin Schuhmann aus Stuttgart


 

"Das Gehirn schlägt Alarm"
INTERVIEW: Heilpraktikerin Ingrid Marondel über Panikattacken
 
Rückzug
Rückzug | FOTO: VERA GERSTENDORF-WELLE
 
Leopoldshöhe. Angst ist lebenswichtig, um Gefahren zu erkennen und bewältigen zu können. Doch es gibt auch irreale, krankhafte Ängste, die sich in Panikattacken entladen und zu Angststörungen führen können. Ingrid Marondel ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. In ihrer Praxis in Leopoldshöhe behandelt sie auch solche Fälle. Panikattacken, weiß sie, werden oft durch Stress, Überforderung oder Krisen hervorgerufen. Micaela Breder wollte mehr darüber wissen.

Frau Marondel, was sind Panikattacken?

Ingrid Marondel: 
Es sind plötzliche schwere Angstzustände, die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken müssen und deshalb nicht vorhersehbar sind. Sie treten in Situationen auf, die keine reale Gefahr darstellen und sind deshalb so sehr gefürchtet.

Wodurch werden sie ausgelöst?

Marondel:
 Die Angstauslöser können so minimal sein, dass sie gar nicht als solche wahrgenommen werden. Wer zum Beispiel irgendwann ein Feuer erlebt hat, einen Haus- oder Wohnungsbrand etwa, bei dem kann schon der Geruch von Verbranntem oder die Farbe Rot-Gelb eine Kettenreaktion im Gehirn auslösen. Es schlägt Alarm, obwohl real keine Gefahr besteht. 

Welches sind die Symptome einer Panikattacke?

Marondel:
 Es können Herzrasen, Brustschmerzen, Schwindel, Erstickungs- oder Entfremdungsgefühle auftreten, aber auch die Angst, die Kontrolle zu verlieren, wahnsinnig zu werden oder zu sterben. Die einzelnen Anfälle dauern oft nur wenige Minuten. Der Höhepunkt der Angst tritt nach ein bis drei Minuten auf. 

Wenn die betroffene Person die Ursache der Angst nicht kennt, verunsichert sie das nicht noch mehr? 

Marondel:
 Ja, einer Panikattacke folgt meist die Angst vor der nächsten. Das führt zur Angst vor der Angst. Liegen zwischen den Attacken keine angstfreien Zeiträume, kann eine generalisierte Angststörung entstehen mit Symptomen wie ständiger Nervosität, Zittern, Schwitzen, Muskelverspannungen, Herzklopfen, Schwindel, Benommenheit oder Beschwerden im Oberbauch. Weil der Betroffene befürchtet, bei einer Attacke total die Kontrolle zu verlieren, geht dies oft mit einem sozialen Rückzug einher.

Treten Angststörungen häufig auf?

Marondel:
 Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten psychischen Erkrankungen. 15 bis 25 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Diese Menschen machen sich um sich, Angehörige oder enge Freunde große Sorgen.

Was sollte man bei einer Panikattacke tun?

Marondel:
 Im akuten Fall sollte sich der Betroffene sagen: Ich weiß, dass sie nur kurze Zeit dauert und warte, bis sie vorüber ist. Ich weiß auch, dass ich weiterleben werde. Er sollte versuchen, ruhig zu atmen und die Muskeln zu entspannen. Wenn die Angstzustände die Lebensqualität einschränken, sollte man sich auf jeden Fall professionelle Hilfe suchen.

Welche Möglichkeiten gibt es da?

Marondel:
 Psychopharmaka können zwar helfen, beheben aber nicht die Ursache des Problems. Bei der kognitiven Verhaltenstherapie und der Gesprächstherapie geht es darum, das Denken positiv zu verändern, da es großen Einfluss auf die Gefühle, das Verhalten und die Körperreaktionen hat. Bei der Konfrontationstherapie wird der Betroffene dem Angst auslösenden Reiz – etwa der Spinne – ausgesetzt und lernt, anders darauf zu reagieren. Die Hypnose ist meiner Meinung nach die sanfteste und schnellste Behandlungsform, um ruhiger zu werden und aufdeckend zu arbeiten.

Wieso das?

Marondel: 
Wenn das kritische Bewusstsein ausgeschaltet ist, lässt man viel mehr zu und kommt eher an die ursprünglichen, Angst auslösenden Gefühle heran, um sie dann mit dem Wissen von heute zu bearbeiten. Der Betroffene kann sich die Panik auslösende Situation noch einmal in Hypnose vor Augen führen. Seine Aufmerksamkeit wird dabei aber auch auf andere, positive Aspekte gelenkt, die ihm Sicherheit vermitteln und ihm verdeutlichen, dass er die Situation heute überstanden hat.

Nehmen Angsterkrankungen in unserer Gesellschaft zu?

Marondel: 
Ja, weil der Stress und die Anforderungen immer mehr werden und sich das Gehirn nicht mehr erholen und abschalten kann.

Immer mehr...

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die Notwendigkeit, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, um so wieder leistungsfähig, glücklich und gesund zu sein.

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im Verband freier Psychotherapeuten,
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Psychologischer Berater e.V.

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